Ein Stoma und Schwangerschaft

Wenn du einen Kinderwunsch hast und du hast ein Stoma, dann scheint es vielleicht unmöglich Kinder zu bekommen. Es sind Umstände denkbar, dass -auch wenn du einen Stoma hast- du Kinder bekommen kannst. Du sollst natürlich zuerst mit deinem Spezialisten/Frauenarzt darüber sprechen, oder du holst dir  eine 'zweite Meinung'. Du hast natürlich Fragen wie z.B.: Wird mein Stoma es ertragen können, wenn ich einen dicken Bauch bekomme? Kann der Stuhl oder der Urin da noch raus? Wird die Geburt des Kindes extra schwierig sein und kann es eine natürlicher Geburt werden? In der Vergangenheit war der Rat vom Arzt meistens  nicht schwanger zu werden wenn du einen Stoma hast. Glücklicherweise denkt man da jetzt anders. Es werden immer Probleme bleiben, doch die können oft gelöst werden.

Um als Stomapatientin schwanger zu werden solltest du körperlich und geistich gesund sein. Die Ursach dass du einen Stoma hast kann eine Krankheit sein. Diese Krankheit soll völlich im Griff sein und man muss mit der Krankheit rechnen während der Schwangerschaftperiode.
Jede Stoma-operation kann Folgen haben für die Fruchtbarkeit der Frau. Wenn du schwanger werden willst, solltest du zuerst einmal  mit deinem Arzt oder Stomapfleger(in) reden und natürlich auch mit einem Gynaekologen. Faktore wie Krankheit, Übertragbarkeit der Krankheit, Medikamentengebrauch, ehemalige Operationen können alle eine Rolle spielen bei einem Entschluss schwanger zu werden oder nicht. Die Schwangerschaft bei Frauen mit einem Stoma ist nicht wesentlich anders wie bei Frauen ohne Stoma.

Eine Schwangerschaft kann von grossem Einfluss sein auf Darmkrankheiten wie Colitis und Crohn wenn sie in einer aktiven Phase sind. In derartigen Situationen ist eine Schwangerschaft abzuraten, weil die Krankheit damit verschlimmert werden kann. Ist die Krankheit in einer ruhige Phase des Moments der Conception, dann verhält sich die Krankheit auch ruhig während der Schwangerschaft.

Wie für jeder ist es für Frauen die schwanger werden wollen wichtig zu achten auf gesunde Nahrung, Vitaminen und Mineralen. Es ist auch wichtig ausreichend zu trinken. Während der Schwangerschaft kann man oft Obstipation haben durch die erringerte peristaltische Bewegungen des Darms. Ursache ist die grössere Menge Progesteron (Schwangerschaftshormon) und weil die Gedärme verdrückt werden durch das wachsen der Gebärmutter. Das ist normal und kann bei jeder Frau geschehen. Bei Frauen mit einem Stoma kann den Darm verstopfen. Wenn das passiert, soll man schnell zum Arzt oder Stomapflegerin gehen. Oft is die Nahrung die Ursache und kann eine Darmspülung eine erleichterung bringen. Nur manchmal ist es eine Obstruktion des Darms. Wenn man einen Ileostoma hat soll man auf der linken Seite schlafen und wen man einen Colostoma hat soll man auf der rechten Seite schlafen weil dann die Gebärmutter sich ein wenig verschiebt. Im äusersten Fall bekommt man flüssige Nahrung. Bei Frauen mit einem Urinstoma spielen diese Probleme nicht.

Wenn man schwanger ist, kann es ein Vorteil sein weil das Stomabeutel dann besser klebt. Der Bauch ist runder und voller. Die Haut ist glatt. Nur wenn dein Bauch so gross wird dass du den Stoma nicht mehr sehen kannst, wird es schwieriger. Da kann man einen Spiegel gebrauchen, oder man kann den Stoma im Liegen versorgen. Die Form des Stomas ändert während der Schwangerschaft. Das Stoma wird grösser, dehnt aus. Da soll man die Ofnung des Stomaplaks ergrössern damit es gut hällt. Manchmal muss man andere Materialien gebrauchen. Wenn das ungebohrene Kind sich bewegt, hat das keine Folgen für das Stoma.

Immer mehr Frauen tragen während der Schwangerschaft zur Unterstützung des Bauches eine Bandage. Das hat so auch einen Vorteil für das Stoma. Es ist ein elastisches Band dass man bekommen kann in versdchiedenen Breiten und Längen bei der Apotheke oder beim Bandagisten. Überlegen sie mit ihrem Spezialisten oder Stomapflegerin was in ihrem Fall das Beste ist. Eine Unterstützungsbandage ist sehr vernünftig  zur Vorbeugung eines Prolaps oder eines Bruches.

Auch mit einem Stoma ist eine natürliche Geburt durchaus sehr gut möglich. Überlegen sie mit ihrem Gynaecologen was in ihrem Fall das Beste ist. Frauen die schwere Medikamente gebrauchen wird es abgeraten Brustnahrung zu geben. Die meiste Medikamente gehen über in die Muttermilch und können deswegen dem Baby schaden.

© Donald Willemsen